Die Eberesche...von 4. - 13. Oktober

…Die ausgleichende Kraft der Selbstliebe…


Carpe Arborem

So wie die bunten Blätter jetzt im Herbst in all ihren Farben leuchten und die Bäume all ihre reifen Früchte an die Welt verschenken und mit uns teilen, gleich der wunderschönen Eberesche in ihrem rot-grünen Farbenkleid aus Blättern und roten Beeren…so strahlen auch wir, wenn wir uns für uns selbst und unsere Mitmenschen öffnen und beginnen uns selbst so zu sehen und anzunehmen wie wir sind.
Wenn wir beginnen all das was wir in uns gefunden haben mit unseren Mitmenschen ehrlich zu teilen, sprich sie an uns selbst AN-TEIL haben zu lassen, so beginnen wir gleichzeitig, all das was wir in uns gefunden haben, auch in dem anderen zu sehen, zu erkennen, und seinem wahren Wesen wirklich zu gegegnen…

Sich selbst lieben zu lernen und den anderen lieben zu lernen, gehen Hand in Hand.
Im selben Maße, indem wir ALL unseren FARBEN, den dunklen wie den hellen, den reinen wie den trüben, den kraftvollen wie den blassen,... in uns Raum geben, sie sehen und lieben lernen und ihnen ein zu Hause sind…

...in diesem Maße, erkennen wir ALL usere FARBEN auch im anderen wieder. Wir lernen die hellen und dunklen Seiten an ihm genauso zu lieben, wie unsere eigenen.

Und plötzlich ist da der MOMENT, ein stilles, gefühltes Erkennen in uns,…dass wir gar nicht so verschieden sind, wie wir zuvor immer dachten … und obwohl wir in getrennten Körpern nebeneinander stehen und unsre Andersartigkeit, sprich Individualität betrachten können,… so reicht ein aufrichtiger Blick in die Augen des anderen aus, welcher uns das Tor zu seinem Herz öffnet,… um erfahren zu können, dass wir alle der selben Quelle entstammen, uns die selbe Kraft verbindet, die unser ALLER zu HAUSE ist,….so wie die einzelnen Blätter mit und durch den BAUM des LEBENS, der sie einst hervorbrachte, sprießen lies und trägt, verbunden sind…auch wir EINS sind, mit ALL UNSEREN FARBEN

In diesem Sinne möchte ich zum Abschluss noch folgendes Lied, von Sarah Conner, mit euch teilen, welches das eben gesagte auf sehr einfühlsame Weise wiedergibt…

https://www.youtube.com/watch?v=w8o5LHxRq5U

Wie schön du bist

Der Applaus ist längst vorbei
und dein Herz schwer wie Blei.
Jeder redet auf dich ein,

trotzdem bist du so allein.
Und du siehst so traurig aus.
Komm in mein' Arm, lass es raus.
Glaub mir ich war wo du bist
und weiß was es mit dir macht.
Doch wenn du lachst,
kann ich es sehn.
Ich seh dich

mit all deinen Farben
und deinen Narben,
hintern den Mauern.
Ja ich seh dich.
Lass dir nichts sagen.
Nein, lass dir nichts sagen.
Weißt du denn gar nicht,
wie schön du bist?

Ich seh' dein' Stolz und deine Wut,
dein großes Herz, dein Löwenmut.
Ich liebe deine Art zu geh'n
und deine Art mich anzusehn.
Wie du dein' Kopf zur Seite legst,
immer seh ich wies mir geht.
Du weißt wo immer wir auch sind,
dass ich dein zu Hause bin.
Und was das mit mir macht,
wenn du jetzt lachst,
seh ich

all deine Farben
und deine Narben,
hinter den Mauern.
Ja ich seh dich.
Lass dir nichts sagen.
Nein, lass dir nichts sagen.
Weißt du denn gar nicht,
wie schön du bist?

Ohhhh, ooohoooo!

Jeder Punkt in deinem Gesicht
ist so perfekt, rein zufällig.
Es gibt nichts schöneres als dich.

Und ich hab das alles so gewollt,
den ganzen Terror und das Gold.
Ich habe nie was so gewollt

wie all deine Farben
und all deine Narben.
Weißt du denn gar nicht
wie schön du bist?
Mit all deinen Farben,
weißt du noch gar nicht,
wie schön du bist!
Wie schön du bist!
Wie schön du bist!